Brustvergrößerung Mittels Eigenfetttransfer

Aus den verschiedensten Gründen entschließen sich Frauen zu einer Brustvergrößerung: Manche möchten durch das Stillen oder Altern verlorenes Volumen wiederherstellen, andere eine Asymmetrie korrigieren, wiederum andere möchten einfach größere Brüste haben. Was auch immer Ihre Ziele sind, Dr. Thorsten Sattler bietet Ihnen wissenschaftlich fundierte Operationsverfahren an, mittels derer Ihre ästhetischen Ziele erreicht werden können. Dr. Sattler ist einer von nur wenigen Plastischen Chirurgen in Deutschland der über die Zusatzqualifikation Brustheilkunde (Senologie) der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS) verfügt.

Übersicht

  1. Wissenswertes über den Eigenfetttransfer
  2. Resultate
  3. Vorteile des Eigenfetttransfers
  4. Kommt ein Eigenfetttransfer für mich in Frage?
  5. Ablauf Ihrer Operation
  6. Nach der Operation
  7. Häufig gestellte Fragen zum Thema Eigenfetttransfer:
    a. Wie viel Fett kann maximal in meine Brüste transferiert werden?
    b. Kann der Eigenfetttransfer mit anderen Eingriffen kombiniert werden?
    c. Hat ein Eigenfetttransfer Vorteile gegenüber einer Vergrößerung mit Brustimplantaten?

1. Wissenswertes über den Eigenfetttransfer

Ein Eigenfetttransfer wird auch als „Lipotransfer“ bezeichnet. Das Fett wird zunächst abgesaugt, z.B. an Bauch, Taille oder Oberschenkeln, und nach entsprechender Aufbereitung in die Brüste gegeben. Ein Fettaustausch zwischen zwei Patienten ist nicht möglich. Mittels eines Eigenfetttransfers können störende Fettdepots entfernt und gleichzeitig die Brüste vergrößert und angeglichen werden.

Eine Brustvergrößerung mittels Eigenfetttransfer ist ein zweistufiges Verfahren: Zunächst wird das Fett aus einem Körperbereich abgesaugt, der über überschüssiges Fett verfügt. Hierzu werden feine Absaugkanülen verwendet. Das abgesaugte Fett wird mittels eines milden Vakuums in ein spezielles geschlossenes System geleitet, so dass die Fettzellen nicht austrocknen und steril bleiben. So bleibt eine maximale Anzahl von Fettzellen vital und Kontaminationen werden verhindert. Das Fett wird innerhalb des geschlossenen Systems gefiltert und gereinigt. Danach wird es mittels spezieller Kanülen präzise in die Brüste injiziert. Das maximale Volumen der Brüste hängt dabei von der Menge und Qualität des injizierten Fetts ab, aber auch von der Elastizität des Hautmantels. Die eingespritzten Fettzellen werden durch Blutgefäße mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt und können so einheilen. Am Ende dieses Heilungsprozesses steht eine dauerhafte Brustvergrößerung. Ein Eigenfetttransfer ist eine sehr präzise Methode, um Brüste zu vergrößern oder Brustasymmetrien zu korrigieren bzw. die Brustform zu verbessern. Das Ergebnis sind sehr natürlich aussehende Brüste.

Ein Eigenfetttransfer ist technisch aufwendiger und dauert länger als eine Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten, da Fettabsaugung, Reinigungsprozess und Verteilung der Fettzellen mehr Zeit in Anspruch nehmen, als das Einsetzen von Brustimplantaten.

2. Resultate

An dieser Stelle dürfen wir aus rechtlichen Gründen keine Vorher-/Nachher Bilder zeigen. Dies ist im Rahmen einer persönlichen Beratung durch Herrn Dr. Sattler in seinen Praxisräumlichkeiten jedoch möglich.

 

3. Vorteile des Eigenfetttransfers

Eine Brustvergrößerung mittels Eigenfetttransfer hat viele Vorteile:

  • Das abgesaugte Fett ist eine körpereigene Substanz. Daher ist das Ergebnis einer Brustvergrößerung mittels Eigenfetttransfer nicht nur langlebig, sondern die Brüste fühlen sich auch natürlich an und sehen natürlich aus.
  • Es gibt praktisch keine Narben, da das Fett mittels feiner Spezialkanülen abgesaugt und infiltriert wird und die Schnitte nur wenige Millimeter messen. Die Zugänge werden außerdem an diskreten Stellen gelegt, z. B. in der Unterbrustfalte.
  • Das Fett kann in verschiedene Bereiche der Brust injiziert werden. Somit kann auf natürliche Weise die Kontur und das Volumen in denjenigen Bereichen der Brust wieder hergestellt werden, wo es notwendig und gewünscht ist, z.B. im Bereich des Dekolletés.
  • Es handelt sich um eine sehr präzise Methode, mittels derer Brustdeformitäten, Asymmetrien oder Narben korrigiert werden können.
  • In nur einer Operation kann das verwendete Fett Ihre Brüste neu formen, vergrößern oder Ihnen eine neue Kontur verleihen.
  • Es handelt sich um eine sehr sichere Methode. Stillfähigkeit und Sensibilität der Brustwarzen werden durch einen Eigenfetttransfer nicht beeinträchtigt. Gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen können wie üblich durchgeführt werden.
  • Ein Eigenfetttransfer kann auch nach einer vorangegangenen Brustvergrößerung mittels Silikonimplantat durchgeführt werden. Eine Brustrekonstruktion mittels Eigenfetttransfer ist ebenfalls möglich.

4. Kommt ein Eigenfetttransfer für mich in Frage?

Ein Eigenfetttransfer ist ein sehr natürlicher Weg, um die Form und Größe Ihrer Brüste zu optimieren. Nahezu alle Frauen können mittels eines Eigenfetttransfers sehr schöne Resultate erzielen. Folgende Kriterien sprechen dafür, dass ein Eigenfetttransfer für Sie das richtige Verfahren ist:

  • Sie möchten Ihre Brüste um maximal eine Körbchengröße vergrößern. Sollte eine dramatischere Vergrößerung gewünscht sein, so sind mehrere Operationen notwendig. Alternativ kann eine Vergrößerung mittels Brustimplantat in Betracht gezogen werden oder eine Kombination aus Implantat und Eigenfetttransfer.
  • Sie haben genügend Fettreserven an Bauch, Oberschenkeln oder Hüfte. Es muss deutlich mehr Fett abgesaugt werden, als später infiltriert wird, da durch die Filterung und Reinigung Fett verloren geht. Bei Fitness- oder Ausdauersportlerinnen mit einem sehr geringen Köperfettanteil empfiehlt Herr Dr. Sattler meist einen Brustaufbau mittels Silikonimplantat.
  • Je besser Ihr Bindegewebe ist, desto schöner wird das Ergebnis sein. Durch einen Eigenfetttransfer kann nur das Volumen ihrer Brüste vergrößert werden. Schlaffe oder hängende Brüste müssen ggf. zusätzlich gestrafft werden. Dies nennt man dann eine „Augmentationsmastopexie“. Straffung und Vergrößerung können dabei in einer oder zwei Operationen stattfinden. Dr. Sattler wird Sie ausführlich beraten, welcher Weg für Sie der richtige ist, um Ihr Wunschergebnis zu erzielen.

5. Ablauf Ihrer Operation

Wenn Sie sich für eine Brustvergrößerung mittels eines Eigenfetttransfers entscheiden, wird Herr Dr. Sattler einen individuellen Operationsplan für Sie erstellen.

Bevor Ihre Operation stattfindet, sollten Sie Folgendes beachten:

  • Nikotinverbot mindestens zwei Wochen vor und nach dem Eingriff, damit die maximale Anzahl von Fettzellen einheilen kann
  • Blutverdünnende Medikamente möglichst zwei Wochen vor dem Eingriff pausieren, ggf. in Absprache mit Ihrem Hausarzt/Kardiologen
  • Ihre Abholung nach dem Eingriff sollte bereits vor der Operation von Ihnen arrangiert werden, da Sie nach der Operation nicht selbst fahren dürfen
  • Rezepte über Schmerzmittel etc. sollten schon vor der Operation eingelöst werden, damit die Medikamente am Operationstag zur Hand sind, wenn sie benötigt werden
  • Bei einem Eingriff in Vollnarkose findet vor der Operation ein Gespräch mit einem Narkosearzt statt. In Absprache mit dem Narkosearzt wird je nach Alter, Allgemeinzustand und bestehenden Grunderkrankungen entschieden, ob noch weitere Untersuchungen notwendig sind, wie z.B. Blutuntersuchungen oder ein EKG

Herr Dr. Sattler legt mit Ihnen zusammen fest, wo das Fett abgesaugt und welche Bereiche der Brust aufgebaut werden sollen. Nachdem die für die Fettabsaugung vorgesehenen Bereiche markiert und betäubt wurden, wird das Fett durch eine präzise Liposuktionstechnik mit feinen Kanülen abgesaugt, um die Fettzellen nicht zu beschädigen und gleichzeitig die Körpersilhouette schön zu formen. Sobald das Fettgewebe gereinigt und gefiltert ist, wird es mittels spezieller Spritzen im Zuge der gleichen Operation wieder injiziert. Eine sorgfältige dreidimensionale Verteilung der Fettzellen erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass möglichst viele der transferierten Fettzellen einheilen und so ein optimales Ergebnis erzielt wird. Blutgefäße oder Nerven werden dabei nicht geschädigt. Dr. Thorsten Sattler ist es möglich, Ihre Brüste nach Ihren Wünschen zu formen. Nach der Operation werden die übertragenen Fettzellen dauerhaft in der Brust einheilen und am Stoffwechsel teilnehmen. Am Ende des Heilungsprozesses steht ein sehr natürliches Ergebnis, sowohl optisch, als auch haptisch.

6. Nach der Operation

Nach der Operation sollten Sie einen Stütz-BH konsequent für einige Wochen tragen. Die abgesaugten Areale werden ebenfalls mit spezieller Kompressionswäsche versorgt. Das genaue Vorgehen wird Herr Dr. Sattler bereits vor der Operation mit Ihnen zusammen besprechen.

Direkt nach der Operation werden Ihre Brüste vorübergehend geschwollen sein und blaue Flecken sind ebenfalls nicht selten. Die alltäglichen Verrichtungen des Lebens können ausgeführt werden, eine Bettruhe ist nicht nötig. Anstrengende Aktivitäten, wie z.B. Sport, sollten allerdings für eine Weile ausgesetzt werden. Herr Dr. Sattler wird in Abhängigkeit von Ihrem Genesungsprozess genau mit Ihnen besprechen, wann Sie welche Aktivitäten wieder durchführen dürfen und wie lange die Kompressionswäsche getragen werden muss. Nach etwa drei Monaten ist dann das vorläufige Endergebnis sichtbar. Die Ergebnisse der Brustvergrößerung durch einen Eigenfetttransfer sind dauerhaft. Die Langlebigkeit des Resultats hängt allerdings davon ab, ob Sie ein stabiles Körpergewicht beibehalten und insbesondere in den ersten Wochen das Nikotinverbot befolgen. Ihre Brüste werden auf natürliche Art und Weise altern, sodass sich im Laufe der Zeit das Volumen und die Kontur erneut verändern können.

Wenn Sie Ihre Brüste möglichst natürlich vergrößern möchten, so kann eine Brustvergrößerung mittels eines Eigenfetttransfers genau das Richtige für Sie sein. Rufen Sie gerne noch heute in unserer Praxis in Hamburg an und vereinbaren Sie einen Beratungstermin bei Dr. Thorsten Sattler.

7. Häufig gestellte Fragen zum Thema Eigenfetttransfer

a. Wie viel Fett kann maximal in meine Brüste transferiert werden?

In einer Operation können Ihre Brüste um etwa eine Körbchengröße vergrößert werden. Sollte eine sehr üppige Vergrößerung gewünscht sein, so sind mehrere Operationen notwendig. Alternativ kann aber auch eine Vergrößerung mittels Silikonimplantaten für Sie der ideale Weg sein, um Ihr gewünschtes Resultat zu erzielen.

b. Kann der Eigenfetttransfer mit anderen Eingriffen kombiniert werden?

Das gewonnene Fett kann nicht nur in Ihre Brüste injiziert werden, sondern z.B. auch in Ihr Gesicht. Falten können unterfüttert und Lippen voller gemacht werden. Weiterhin kann der Aufbau Ihrer Brüste mit einer Straffung kombiniert werden, falls dies erforderlich ist. Selbstverständlich profitieren Sie auch von der Fettabsaugung an sich: Bauch, Taille und Oberschenkel können geformt werden, so dass nicht nur Ihre Brüste, sondern auch Ihre restliche Körpersilhouette optimiert wird.

c. Hat ein Eigenfetttransfer Vorteile gegenüber einer Vergrößerung mit Brustimplantaten?

Das verwendete Fett entstammt Ihrem eigenen Körper, es kann also nicht zu einer Abstoßungsreaktion oder Kapselfibrose kommen. Da das Fett dauerhaft in der Brust einheilt, fühlt es sich völlig natürlich an und sieht auch so aus. Die resultierenden Narben sind extrem klein und nahezu unsichtbar, da sehr feine Kanülen für die Absaugung und Infiltration verwendet werden. Für Frauen die einen sehr natürlichen Look und eine moderate Brustvergrößerung wünschen, stellt die Brustvergrößerung mittels eines Eigenfetttransfers eine sehr gute Option dar.

 
Weiterführende Literatur:

Brustvergrößerung mittels Eigenfetttransfer: In Hamburg behandelt ein erfahrener Chirurg

Brustvergrößerung in Hamburg bei einem erfahrenen Spezialisten

Zweite Brustvergrößerung: Ablauf, Indikation & Kosten