Gynäkomastie-Behandlung in Hamburg

Für Männer stellt eine vergrößerte, weiblich anmutende Brust meist eine große psychische Belastung dar. Es wird dabei in der Umgangssprache häufig hämisch von einem „Männerbusen“ gesprochen, in der Fachsprache spricht man von einer Gynäkomastie. Die Angst, sich Spott und Sticheleien aussetzen zu müssen, kann das Selbstbewusstsein beeinträchtigen. Wenn der Leidensdruck hoch ist, werden häufig Situationen vermieden, bei denen sich die vergrößerte Männerbrust nicht verstecken lässt. Der Besuch von Fitnessstudios, Saunen, Gruppenduschen, das Tragen von engen T-Shirts oder auch intime Situationen können zur Belastung werden.

Für Männer, die unter einer stark ausgeprägten, nahezu weiblichen Brust (Gynäkomastie) leiden, kann eine operative Verkleinerung der Brust eine deutliche Verbesserung des Erscheinungsbildes und Selbstwertgefühls bewirken.

Welche Möglichkeiten es gibt, die weiblich anmutende Männerbrust zu verkleinern oder zu entfernen, erfahren Sie hier.

Was ist eine Gynäkomastie?

Der Begriff Gynäkomastie kommt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Wörtern für „Frau“ und „Brust“ zusammen. Unterschieden wird dabei zwischen zwei Varianten:

  • Die „echte“ Gynäkomastie bezeichnet ein verstärktes Wachstum des Brustdrüsengewebes.
  • Bei der „unechten“ Gynäkomastie treten vermehrte Fetteinlagerungen im Brustbereich auf.

Unabhängig davon, ob es sich um eine echte oder unechte Gynäkomastie handelt, ist eine Brustverkleinerung beim Mann oftmals der geeignete Weg zu einer harmonischen Körpersilhouette. Auch kann mit der Behandlung der „weiblichen Brust“ bei Männern ein besseres Körpergefühl erlangt werden.

Bei relativ kleinen Gewebeüberschüssen und guten Hautverhältnissen kann eine alleinige Fettabsaugung ausreichen, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Die Fettabsaugung bewirkt eine gleichmäßige Schrumpfung des Hautüberschusses zur Erzielung einer glatten Oberflächenkontur. Bei einer echten Gynäkomastie mit relativ festem Brustdrüsenkörper wird über einen kleinen Schnitt am Unterrand der Brustwarze das überschüssige Gewebe entfernt. Bei sehr großen Brüsten kann eine zusätzliche Hautstraffung notwendig sein.

Übersicht

  1. Vor Ihrer Gynäkomastie-Operation
  2. Gynäkomastie: Operationsmethoden
  3. Resultate der Gynäkomastie-OP
  4. Gynäkomastie: Nachbehandlung
  5. Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Gynäkomastie:
    a. Was kann eine Gynäkomastie auslösen?
    b. Kann eine Behandlung der Brust mit anderen Eingriffen kombiniert werden?
    c. Was kostet eine Gynäkomastie-OP?

1. Vor Ihrer Gynäkomastie-Operation

Dr. med. Thorsten Sattler führt mit Ihnen vor jedem operativen Eingriff ein ausführliches Beratungsgespräch und untersucht Sie persönlich. Denn jeder Mensch ist einzigartig, insbesondere bezüglich seiner Anatomie und seiner Wünsche. Aus diesen Gründen wird für Sie ein individueller Behandlungsplan erstellt, der auf den neuesten Methoden und Erkenntnissen der Plastischen Chirurgie basiert. Dabei werden Fotografien angefertigt und anhand von Zeichnungen und Fotos wird der Eingriff im Detail erklärt. Auch Limitationen, mögliche Risiken und alternative Behandlungsmethoden für Ihre Gynäkomastie-Operation wird Dr. Sattler mit Ihnen diskutieren. Im Rahmen dieser Besprechung wird er einen persönlichen Nachbehandlungsplan mit Ihnen erstellen.

Gynäkomastie-OP: Voruntersuchungen

Vor der Gynäkomastie-OP kann es sinnvoll sein, einen Ultraschall der männlichen Brust anfertigen zu lassen, in Spezialfällen auch eine Mammographie oder ein MRT. Eine endokrinologische Abklärung ist immer dann sinnvoll, wenn es Auffälligkeiten bezüglich der Körperbehaarung, der primären und sekundären Geschlechtsmerkmale und des Hormonstatus gibt. Die (illegale) Einnahme von anabolen Steroiden und Wachstumshormonen im Sport oder der Konsum von Cannabis sollte vor einer Operation gestoppt werden. Dies können auslösende Faktoren für eine Gynäkomastie beim Mann sein. Dr. Sattler verfügt als einer von nur wenigen Plastischen Chirurgen in Norddeutschland über die Zusatzqualifikation „Brustheilkunde (Senologie)“ und ist Mitglied der „Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS)“. Sie sind also in besten Händen.

Hauptziel der Gynäkomastie-OP ist es, eine flache Männerbrust mit nur wenigen Narben zu schaffen, so dass auch enge Shirts wieder getragen werden können. Um das bestmögliche ästhetische Ergebnis zu erzielen, kann der Eingriff mit anderen Operationen kombiniert werden. Zum Beispiel mit einer Fettabsaugung an den Seiten des Brustkorbs, wo sich oft kleine Wülste von überschüssigem Fett verstecken. Eine zusätzliche Fettabsaugung an Bauch und Taille sorgt für ein harmonisches Gesamtbild.

2. Gynäkomastie: Operationsmethoden

Nur sichere und moderne Operationsmethoden kommen bei der „Männerbrust-OP“ zum Einsatz. Eine Behandlung der Gynäkomastie wird meist in Vollnarkose durchgeführt, eine Übernachtung in der Klinik ist meist nicht notwendig.

Viele verschiedene Techniken sind bekannt und haben sich bewährt. Die für Sie beste und sicherste Operationsmethode wird gewählt, abhängig von Ihrer Anatomie und Ihren Zielen und Wünschen.

Fettabsaugung zur Behandlung der Gynäkomastie

Unter folgenden Voraussetzungen reicht eine alleinige Fettabsaugung für die Brust-OP beim Mann meist aus:

  • Bei kleinen Befunden
  • Bei lediglich moderaten Fettdepots
  • Bei kleinem weichen Brustdrüsenkörper bei ansonsten guten Bindegewebs- und Hautverhältnissen

In diesen Fällen werden meist vier ganz kleine Schnitte gelegt, um den Befund ebenmäßig absaugen zu können. Die Narben sind später praktisch unsichtbar.

Bei größeren Befunden mit festen Brustdrüsenkörpern werden die Schnitte um den unteren Pol der Brustwarzenvorhöfe gelegt, um überschüssiges Gewebe optimal entfernen zu können. Zusätzlich wird oft noch Fett abgesaugt, um die Übergänge von der Brust zu den angrenzenden Regionen harmonisch zu gestalten.

Gewebeentfernung und Hautstraffung

In sehr ausgeprägten Fällen, z.B. nach massiver Gewichtsabnahme, wird das überschüssige Gewebe entfernt. Manchmal ist es dann erforderlich, weitere Schnitte zu legen, um auch die Haut straffen zu können. Grundsätzlich wird Dr. Sattler versuchen, die Narben klein zu halten und so unauffällig wie möglich zu platzieren. So wird das ästhetische Ergebnis so wenig wie möglich beeinträchtigt.

Oben beschriebene Eingriffe können mit einer Fettabsaugung an Taille, Bauch und seitlichem Brustkorb kombiniert werden, um die Konturen noch weiter zu optimieren. Im Anschluss an die Operation muss für einige Wochen Kompressionswäsche getragen werden, damit sich das Gewebe straff anlegen kann und eine harmonische Körperkontur entsteht. Dies ist unabhängig davon, welche der oben beschriebenen Methoden verwendet wird.

 

Schnittführung bei einer Gynäkomastie-Behandlung.

3. Resultate der Gynäkomastie-OP

An dieser Stelle dürfen wir aus rechtlichen Gründen keine Vorher-/Nachher-Bilder von Gynäkomastie-Operationen zeigen. Dies ist im Rahmen einer persönlichen Beratung durch Herrn Dr. Sattler jedoch möglich.

4. Gynäkomastie: Nachbehandlung

Die Operation kann meist ambulant durchgeführt werden. Spezielle Kompressionswäsche sollte für mehrere Wochen getragen werden, um die Wundheilung zu unterstützen. Aber auch, damit sich die Haut bestmöglich zurückziehen kann und eine ebenmäßige Körpersilhouette entsteht. Durch die Kompression wird auch der Lymphfluss unterstützt, Wundwasser besser abtransportiert und so die Schwellung minimiert.

Nach dem Eingriff sollten körperliche Anstrengungen und Sport für einige Wochen vermieden werden. Zumindest während der Wundheilungsphase sollte auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung geachtet und auf Alkohol und Nikotin möglichst ganz verzichtet werden. Dies trägt dazu bei, die Wundheilung zu unterstützen und die erzielten Ergebnisse bestmöglich zu erhalten. Auf den Konsum von Cannabis oder die Einnahme von anabolen Steroiden sowie Wachstumshormonen sollte grundsätzlich verzichtet werden, da diese Substanzen eine (erneute) Gynäkomastie verursachen können.

5. Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Gynäkomastie

a. Was kann eine Gynäkomastie auslösen?

Es kann verschiedene Ursachen für eine Gynäkomastie geben. Zudem gibt es Unterschiede zwischen der „echten“ und „unechten“ Gynäkomastie.

  • Eine Gynäkomastie kann Veranlagung sein.
  • Eine „unechte“ Gynäkomastie, also Fettdepots im Brustbereich, entsteht u.a. im Rahmen einer Adipositas. Neben der entsprechenden Operation ist dann auch eine Gewichtskontrolle ratsam. Dr. Sattler ist nicht nur Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, sondern auch Ernährungsmediziner und kann Sie daher diesbezüglich beraten.
  • Cannabis, Wachstumshormone und anabole Steroide, die im Sport manchmal (illegal) Anwendung finden, können eine „echte“ Gynäkomastie auslösen, ebenso exzessiver Alkoholgenuss.
  • Dysbalancen zwischen Östrogen und Testosteron sind oft Ursache einer „echten“ Gynäkomastie.

Insbesondere bei fehlender Körperbehaarung und auffälligen primären oder sekundären Geschlechtsmerkmalen sollte vor einem Eingriff eine endokrinologische Abklärung erfolgen. Ist nur eine Brust vergrößert, schmerzhaft oder hart, empfiehlt sich eine bildgebende Diagnostik der Brüste, um bösartige Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Also zum Beispiel ein Ultraschall, eine Mammographie oder in Spezialfällen auch ein MRT beziehungsweise ein CT.

b. Kann eine Behandlung der Brust mit anderen Eingriffen kombiniert werden?

Die Behandlung der Gynäkomastie kann sehr gut mit einer Fettabsaugung an Taille, Bauch und seitlichem Brustkorb kombiniert werden, um die männlichen Konturen noch weiter zu optimieren.

c. Was kostet eine Gynäkomastie-OP?

Wie bei allen Eingriffen der Plastischen Chirurgie kann kein pauschaler Fixpreis genannt werden. Jeder Mensch ist einzigartig. Die Gynäkomastie-OP-Kosten setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen und hängen auch von Ihren individuellen Wünschen und Vorstellungen vom Ergebnis der Behandlung ab.